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Erhöhter Homocysteinwert vergrößert das Risiko für Gefäßerkrankungen! PDF Drucken E-Mail

Leider erleben wir zu häufig die Ignoranz der konventionellen Medizin gegenüber dem Risikofaktor Homocystein. Oftmals sollen massive Gefäßschäden mittels Gefäßoperationen aus der Welt geschaffen werden, nachdem zuletzt gesetzte Stants infolge fortschreitender Gefäßverkalkung wieder fast völlig verschlossen sind.

Das ist klassische Reparaturmedizin, die den Patienten in eine lebensgefährliche Situation bringt und extrem hohe Kosten verursacht.

Selten werden Patienten auf eine der häufigsten Ursachen für Gefäßverkalkung – einen zu hohen Homocysteinwert – hingewiesen. Sie fragen sich warum? Die Antort könnte lauten: Mit dem Risikofaktor Cholesterin lässt sich viel Geld verdienen, darum weiß jeder über 30 seinen Cholesterinwert und bekommt prompt die teuren und nebenwirkungsreichen Statine zur Cholesterinsenkung verordnet. Dass der Cholesterinspiegel aber nur dann hoch ist, wenn eine Entzündung der Gefäße vorliegt, wird nicht einmal erwähnt. Die Gefäßentzündung ist sehr leicht anhand des CRP-Werts feststellbar. Das Blutbild stellt ihn meist dar. Bei einem Wert über 1 muss man reagieren und sofort den Homocysteinwert auf eigene Kosten bestimmen lassen. Denn ist der Homocysteinspiegel zu hoch, bleibt die Entzündung auch nach einer allfälligen Operation bestehen und geht weiter. Der CRP-Wert bleibt dann hoch, auch wenn der Cholesterinspiegel aufgrund der Statine künstlich niedrig gehalten wird. Doch das erfährt niemand.

Die Behandlung des zu hohen Homocysteinspiegels ist einfach und billig. Offenbar zu billig, als dass jemand Interesse hätte, seine Bedeutung gebührend zu kommunizieren.

Lassen Sie den Homocysteinwert bestimmen!

Die Untersuchung kostet etwa € 20,- und muss vom Patienten selbst verlangt und bezahlt werden. Alarmierend ist, wenn der CRP-Wert über dem Wert 1 liegt. Denn dann liegt eine Gefäßentzündung vor, deren Ursache ein zu hoher Homocysteinspiegel sein kann. Ein Alarmsignal ist ein CRP-Wert über dem Wert 1, der sich mit Krill-Öl Einnahme nicht senken lässt. Der Hintergrund: Krill-Öl senkt zwar Cholesterin und den CRP-Wert, doch bei hohem Homocysteinspiegel braucht man B-Vitamine zusätzlich!

Was ist Homocystein?

Homocystein ist ein Zwischenprodukt im menschlichen Eiweißstoffwechsel. Es entsteht beim Abbau der lebenswichtigen Aminosäure Methionin (aus Fleisch, Wurst und Milchprodukten). Homocystein wird normalerweise schnell wieder abgebaut, wozu die genannten B-Vitamine (in Getreide, grüne Gemüse, Früchte) nötig sind. Ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht, reicht gesunde Ernährung allein nicht mehr aus.

Warum ist der Homocysteinspiegel so wichtig?

Homocystein ist ein Stoffwechselgift, eigenständiger Risikofaktor für artherosklerotische und thromboembolische Ereignisse (periphere arterielle Verschlusskrankheit, Schlaganfall, koronare Herzkrankheiten mit Herzenge und Herzinfarkt, Verengung der Halsschlagader), für Demenz, Spina bifida des Kindes und Anämie. Zumindest wurden auch hier erhöhte Homocysteinspiegel festgestellt. Unklar ist, ob der erhöhte Homocysteinspiegel eine Ursache für diese Erkrankungen darstellt oder sich in deren Folge entwickelt. Die Stoffwechselstörung kann auch erblich bedingt sein.

Wer sollte den Homocysteinspiegel feststellen lassen?

Jeder mit Gefäßrisiko (Rauchen, Übergewicht, hoher CRP-Wert im Blut) und bei familiärer Häufung von Gefäßproblemen oder Demenz. Bei ungesunder Ernährung und idealerweise schon ab 40 Jahren bei Routine-Blutuntersuchung.

Was bewirkt Homocystein im Körper?

Zuviel Homocystein im Blut führt zur Arterienverengung und Verhärtung der Gefäßwände, wodurch der Blutfluss behindert wird. Das Blut verklumpt auch leichter, wodurch die Blutversorgung in manchen Organen wie Herz, Gehirn, Nieren verschlechtert wird.

Wann gilt der Homocysteinspiegel als erhöht?

Werte über 10 µmol sind erhöht. Veraltet ist die Ansicht, dass Werte bis 15 Normalwerte sind.

Wann ist das Gefäßrisiko besonders hoch?

Wenn erhöhter Homocysteinspiegel (über 10) und erhöhter CRP-Wert (über 1) gemeinsam auftreten und Cholesterin erhöht ist. Homocystein kann für den erhöhten CRP- und Cholesterinwert verantwortlich sein.

Was ist zu tun?

Einnahme von B-Vitaminen über einen langen Zeitraum, möglicherweise für immer. Zumindest muss der Homocysteinspiegel weiterhin beobachtet werden. Begleitende Einnahme von Krill-Öl, um CRP-Wert und Cholesterin zu senken sowie um das Oxidieren des Cholesterins zu verhindern. Auch Palmöl-Vitalkapseln reduzieren Cholesterin und wirken antioxidativ.

Welche Ernährung ist angeraten?

Lesen Sie dazu den Artikel der Website:
http://www.assmann-stiftung.de/Ernährung-Homocystein.171.0.htm

Weiterführende Infos

Risikofaktor: Homocystein http://herzberatung.qualimedic.de/Homocystein.html
Homocystein erhöht Demenz-Risiko http://www.curado.de/neurologie/alzheimer/entstehung-von-alzheime..

Welche weiteren Herz-Gefäßrisikofaktoren können mit Nahrungsergänzung positiv beeinflusst werden?

Blutverdickung: Krill-Öl, Curcuma

Erhöhte Triglyceridwerte: Sytrinol – enthalten in Palmöl-Vitalkapseln

Erhöhte Blutzuckerwerte: Bittermelone+Zimtpolyphenole+Banabablatt+Chrom

Stress, Schlafstörungen: Rhodiola+Cordyceps+Jiaogulan

Durchblutungsstörungen: Granatapfel - enthalten in Palmöl-Vitalkapseln